Die “Hurley 800” erblickte 1977 als “Junker26” in Dänemark die Welt. Ihr Konstrukteur war Arne Borghegn. Einen ersten Testbericht gab es in der Yacht-Zeitung:  Junker 26.

Zum Namen Hurley  kam es so:
Hurleys waren ursprünglich seit den 1960ern GFK-Jachten aus England, seegängige kleine Küstenkreuzer mit einem sehr guten Ruf. Sie wurden bei Hurley marine Ltd. in Plymton gebaut. 1974 machte die Firma pleite. Restbestände der englischen Schiffe und der Name Hurley wurden von einer holländischen Firma gekauft: Holland Yachting in Harderwijk.
Holland Yachting Harderwijk übernahm auch die Junker 26 aus Dänemark. Ab Baunummer 226 wurde sie als Hurley 800 in Holland gebaut. Die Hurley 800 hat also nichts mit den englischen Hurleys zu tun. Sie ist eine Weiterentwicklung der dänischen Junker 26. Meine Hurley 800 hat übrigens die Baunummer 226. Die ersten Hurley 800 hatten noch den Bukh DV10 Dieselmotor; später baute man Vetus Motoren ein.
In den späten 1980ern übernahm Jachtbouw Twente Bau und Vertrieb der Hurley 800.
Seit 2003 wurde das Schiff als Hurley 830 von den Hurley Yachtbuilders in Zeewolde am Yachthafen Eemhof weiterentwickelt und gebaut. Einen Testbericht gibt es in der Palstek: Hurley 830. (Leider nur noch gegen Bezahlung)

Seiten von Hurley Eignern: England   und Holland

Vom Unterwasserschiff her und vom Seeverhalten her ähnelt die Hurley 800 der berühmten Hallberg-Rassy 29, die lediglich 60 cm länger ist. Durch den langen Kiel, das Skeg und das weit hinten sitzende Ruder segelt die Hurley 800 sehr kursstabil. Sie neigt auf Amwindkurs etwas zum Stampfen, setzt aber bedingt durch das V-förmige Vorschiff weich in die Wellen ein. Vor dem Wind läuft sie wie auf Schienen. Sie ist insgesamt bei viel Wind seetüchtiger als viele moderne Konstruktionen mit U-Spant.

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