Agios Nikolaos - Elounta, 10,9 nm | Montag, 02.05 2016 |
| Heute verlassen wir die Marina und motoren bzw. motorsegeln “um die Ecke” vorbei an Spinalonga in die weite Lagune von Elounta. Der Anker fällt auf 3,30 m und nachts leuchtet wieder unser Ankerlicht. |
Elounta Ankerbucht | 03. - 07.05.2016 |
| Zuerst blasen wir das Dinghi auf und dann geht es an Land. Die Bucht bietet ja vorzüglichen Schutz und es haben sich schon einige Ankerlieger eingefunden. |
| Ein Fischer geht jeden Tag an eine Boje neben uns und begutachtet seinen Fang. |
| Die “Maranka” von Tony und Margot ankert direkt neben uns. Sie sind aus England über den Rhein, die Donau über das Schwarze Meer nach Griechenland gekommen. Abends sind wir gemeinsam mit Steve und Sue von der “Unda” zu einem Umtrunk auf der Maranka eingeladen. |
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| Die Rettungsinsel, die früher in der Bugkabine untergebracht war, muß jetzt an Deck verzurrt werden. Dazu baue ich aus Holz eine Halterung. Der Anstrich muß per Regenschirm gegen den einsetzenden Regen geschützt werden. |
| Maria ist eine vorzügliche Köchin. Ich bin meist der “Schnippler” und Spüler. Hier üben wir den Rollentausch. Freitags ist Markt in Elounta und wir decken uns ein mit frischem Obst und Gemüse für die nächsten Tage. |
| Vor unserer ersten gemeinsamen längeren Fahrt - nach Santorini sind es 70 nm - ergänze ich den Dieselvorrat: Mit dem Klapprad den steilen Berg hoch zur Tankstelle und dann in Rauschefahrt wieder zurück zum Strand. |
Richtung Santorini, erster Versuch | Samstag, 07.05.2016 |
| Um 19:20 Uhr gehen wir ankerauf zu Marias erstem Nachttörn. Es ist nur wenig Wind gemeldet und wir lassen den Motor mitlaufen. |
| Wir motorsegeln in die Nacht hinein. Der Wind schläft bald ganz ein und ich nehme die Segel runter, weil sie in der alten Dünung schlagen. Die Motortemperatur nimmt stetig zu. Der Motor wird heiß und gegen 1:30 Uhr ertönt die Alarmhupe, die anzeigt, dass der Motor überhitzt ist. |
Zum Glück ist kaum noch Seegang und wir treiben auf dem offenen Meer. Ich starte einen Reparaturversuch: Diagnose: Ich baue
den Thermostaten aus und stelle fest, dass er total verdreckt ist und wohl nicht mehr öffnet. Ein Säuberungsversuch in der Nacht bleibt ohne Erfolg. Ich baue das Ganze wieder zusammen und dichte den Flansch neu ein. Neuer Startversuch: Nach 10 Minuten ist der Motor wieder überhitzt! Gegen 2:45 Uhr entschließe ich mich, zurück nach Elounta zu gehen, da eine eventuelle Ersatzteilversorgung auf Kreta besser möglich sein wird als auf Santorini. | |
zurück nach Elounta | Sonntag, 08.05.2016 |
| Zum Glück ist die “Walkabout“ ja ein Segelboot und zum Glück stellt sich ein leichter Südwind ein. Mit durchschnittlich 1,5 kn ! segeln wir am Wind zurück Richtung Elounta Wir genießen die Morgendämmerung und den Sonnenaufgang. |
| Der Wind ist so leicht, dass die Fockschot sich bei jeder Wende an dem Dinghi auf dem Vordeck verhakt. Sicherheitsbewußt ziehe ich dann die Rettungsweste an und hake mich am Strecktau ein. |
| Im “Schneckentempo” geht es Richtung Küste von Kreta. Wenn der Wind ganz einschläft, lasse ich den Motor bei niedriger Drehzahl 10 Minuten mitlaufen, bis das Thermometer wieder in der roten Zone ankommt. |
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Maria macht das Steuern von Hand Spaß und sie schafft es, das Boot auch unter Schmetterling exakt auf Kurs zu halten. |
| Vorbei geht es an Spinalonga, und gegen 12:00 Uhr fällt der Anker in Elounta. Plan: Erst mal ausschlafen. Und gegen Abend kocht Maria eine prima Suppe mit frischen Bohnen. |
Elounta | 09. - 10.05.2016 |
| Montag ist mal wieder ein “Arbeitstag": Maria
besprüht die Luke mit weißer Farbe, damit die Sonne besser reflektiert wird und es in der Kajüte nicht so warm wird. Ich baue den Thermostat wieder aus und frage beim
örtlichen Schiffszubehörhändler (der als der beste in der Region gilt) nach, ob ich in Griechenland einen solchen Thermostat bekommen kann. Stavros meint, den gäbe es nur als Originalteil beim Hersteller und empfiehlt, den Thermostaten zu reinigen und dann im heißem Wasser zu testen, ob er öffnet und schließt. Im Internet habe ich mich außerdem informiert, ob es möglich ist, im Mittelmeer ganz auf den Thermostaten zu verzichten. Ergebnis der Recherche: Manche meinen, dass das gut möglich ist, andere meinen, dass sich das Kühlwasser dann den leichtesten Weg sucht, und der geht vielleicht über die Kühlung des Auspuffs. Ich ersetze sicherheitshalber auch die Opfer-Anode im Motor. |
| Neben der Arbeit am Boot genießen wir natürlich auch ein Bad in der Lagune. |
| Den gereinigten und getesteten Thermostat baue ich wieder ein. Für den Flansch habe ich vorher eine neue Dichtung angefertigt. Bei einem längeren Testlauf scheint alles wieder zufriedenstellend zu funktionieren. Wir bereiten uns auf unseren zweiten Versuch einer Nachtfahrt nach Santorini vor. |
Richtung Santorini, zweiter Versuch | Mittwoch, 11.05.2016 |
| Zuerst motoren wir am Mittag die gut 2 nm bis nach Plaka gegenüber der Insel Spinalonga. Die Motortemperatur bleibt im grünen Bereich.
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| Zum Mittagessen vor Anker gibt es heute leckeren Fisch, den Maria direkt bei einem Fischer in Elounta gekauft hat. An Land rudern können wir heute leider nicht: Ein Paddel ist irgendwie abhanden gekommen. Entweder hat es einer dringend benötigt oder die Verschraubung hat sich gelöst und das Paddel hat sich selbständig gemacht.... Später auf Santorini treffen wir Jaques, unseren lustigen französischen Stegnachbarn aus Agios Nikolaos, und er schenkt uns eines seiner Ersatz-Paddel. Nochmals vielen Dank dafür!!! |
| Gegen 17:30 Uhr gehen wir ankerauf Richtung Santorini. Unser zweiter und hoffentlich letzter Versuch. Bei wenig Wind motorsegeln wir nach Norden. Als wir die Landabdeckung von Kreta verlassen haben, kommt die alte Welle quer zu unserm Kurs und es wird zunächst etwas schaukelig. |
| In Landnähe begegnet uns ein Fischerboot aus Agios Nikolaos, dessen Kurs kreuz und quer durch das Wasser führt. Ihm auszuweichen war etwas schwierig. |
| Wir motorsegeln in die Nacht hinein. |
| Wir kreuzen die Schiffahrtsroute zwischen Kreta und den Kykladen und es begegnen uns nachts einige Schiffe. |
Santorini | Donnerstag, 12.05.2016 |
| Der Motor hat durchgehalten und gegen 13:15 Uhr legen wir in der Marina von Vlychada auf Anweisung des Hafenmeisters im inneren Hafenbecken in der zweiten Reihe an. Unsere italienischen Nachbarn laden uns direkt zu Spagetti Carbonara ein.
Über Santorini / Thira gibt es im Internet eine Menge Fundstellen: z.B.: Deshalb erspare ich es mir, hier über die Geschichte Santorinis zu schreiben |
| Abends liegen noch 3 große Yachten neben uns. Wir sind wohl wieder das kleinste Boot im Hafen. Die Außenlieger mit ihrem hohen Freibord müssen beim Landgang zu uns “runtersteigen” und dann zu dem italienischen Boot wieder “raufsteigen”. |
| Ein erster Spaziergang an dem dunklen Sandstrand neben der Marina. |
| Wir leihen uns für einen Tag einen Scooter und starten zu einer Inselrundfahrt. |
| Zunächst geht es natürlich nach Fira. Gegen Abend treffen wir auf mehrere Esel-Karawanen, die tagsüber die ankommenden Touristen den steilen Weg nach Fira hochtragen. Die Insel Santorini (Thira) ist einzigartig und entsprechend touristisch erschlossen. |
| Wir reihen uns ein in die Schar der Touristen und wandern entlang der Abbruchkante des Kraters. Heute ankert nur ein Kreuzfahrtschiff in der Bucht und die Zahl der Touristen ist erträglich. |
| Abendliches Highlight ist natürlich der Sonnenuntergang. Heute versteckt sie sich eher hinter Wolken. |
Santorini / Thira | Freitag, 13.05.2016 |
| Gegen 17:00 Uhr müssen wir den Roller zurückgeben und wir nutzen die Zeit zu einem zweiten Besuch von Fira. In kurzen Abständen legen die Schnellfähren in der Bucht an, wo schon Busse auf die neu angekommenen Gäste warten. |
| Fira wurden nach dem schweren Erdbeben von 1956 mit touristischem Weitblick wieder aufgebaut. Die zahlreichen Restaurants sind mit viel Liebe zum Detail gestaltet worden. Jeder muß sich ja von seinem Nachbarn unterscheiden um die Kunden anzusprechen. |
| Die orthodoxe Kathedrale wurde nach dem Erdbeben von 1956 wieder neu errichtet im traditionellen byzantinischen Stil mit zeitgenössischen Wandmalereien. |
| Blick vom Kraterrand auf Goulas in Gaialos (dem alten Hafen) |
| Mehrere Ortschaften am Kraterrand nördlich von Fira sind inzwischen mit Fira zusammengewachsen. |
| Selfie vor dem nächsten Sonnenuntergang |
| Die kleine Kathedrale im katholischen Kirchenbezirk nahe bei der Seilbahn wurde bei dem Erdbeben von 1956 ebenfalls schwer beschädigt und wieder aufgebaut. Im schlichten Innenraum dominieren die barocken Altäre. |
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| Nach der Rückgabe des Motorrollers schauen wir uns den Sonnenuntergang von der Nähe der Marina aus an. |
Santorini Marina Vlychada - Ios Ormos Maganari, 25,6 nm | Samstag, 14.05.2016 |
| Ein Bild vom Deckshöhenunterschied zwischen unserem 26 Fuß-Böötchen und einer 44er Bavaria.
Wir bezahlen beim Hafenmeister 13,00 ¤ pro Tag. Der Preis ist jetzt wohl für alle Bootsgrößen gleichhoch! Insgesamt ist die Marina mit ihrem schlechten Sanitärgebäude (keine Duschen, morgens manchmal kein Wasser) nicht zu empfehlen - Es gibt aber auf Santorini keine gut Alternative. |
| Gegen 10:30 Uhr starten wir (und auch die Nebenlieger im Päckchen). Heute ist es anfangs regnerisch und recht kühl. Wir motorsegeln entlang dem Kraterrand nach Norden. |
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Heute liegen zwei Kreuzfahrtschiffe im “Hafen” von Fira unterhalb der Klippen. |
| Es herrscht ein reger Schiffsverkehr, ein ständiges Kommen und Gehen der Schnellfähren. |
| Die “Eurodam” fährt unter niederländischer Flagge. |
| Die “Riviera” zeigt die Flagge der Marshall-Inseln. |
| Wir passieren Ammoudhi an der Nordspitze der Insel Santorini.
Das Wetter zwischen Santorini und der Insel Ios entwickelt sich ganz anders als die Wetterberichte vorausgesagt haben. Es wird zunächst schaukelig und windig. Später lassen Wind und Wellen nach. |
| Gegen 18:00 Uhr fällt der Anker in der Südbucht von Ios, dem Ormos Maganari. Abends steht die Dünung in die Bucht rein und es beim nachlassenden Wind legt sich das Boot quer zur Welle und beginnt zu rollen. Ich bringe mit dem Dinghi den Heckanker aus, um die Walkabout in der Welle zu stabilisieren. Es bleibt trotzdem eine schaukelige Nacht.
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Ios, Ormos Maganari - Iraklia, Agios Georgios, 16,5 nm | So, 15.05.2016 |
| Weiter geht es zur Nordostspitze der kleinen Insel Iraklia, zur Bucht Agios Georgios, die ihre Besucher Hollywood-like willkommen heißt. |
| Wir ankern in der kleinen geschützten Bucht - ebenso wie unsere Nachbaryacht - mit einer Heckleine zum Land. |
| An der kurzen Hafenmole ist neben den Fischern Platz für 2 Segelboote. Auf der anderen Seite der Mole legen die Fähren an. |
| Agios Georgios ist ein kleiner Ort mit etwas sanftem Tourismus im Sommer. Es sind einige Wanderwege ausgewiesen. Es gibt 2 Lebensmittellädchen, einige Cafes und Restaurants und Ferienwohnungen. Die alte Volksschule (Dämos Scholeia) von 1926 steht wohl leer. |
| Wir beschließen, ein paar Tage an diesem ruhigen Ort zu bleiben und vertreiben uns die Zeit mit Schwimmen im klaren Wasser und mit Wanderungen über die Insel. |
| Nahe beim Hafen kommt die kleine Ziegenherde zwei mal täglich zu ihrem “Herrchen” und bekommt frisches Wasser und Futter. |
Iraklia | Mo, 16.05.2016 |
| Mehrmals in der Woche legt eine Fähre an - Verbindung zu den Nachbarinseln. |
| Die Blue Star Paros fährt wohl auch bis Piräus. Karten für die Fähren gibt es in dem kleinen Tante-Emma-Laden an der Straße zum Hafen. Die Fähre wendet vor dem Anlegen in der engen Bucht und es entsteht Schwell. |
| Wir erwandern uns die Gegend um den Ort. |
| Über unbefestigte Feldwege geht es an den Freilauf-Hühnern vorbei - Ob wir im Tante-Emma-Laden (ungestempelte) Eier von diesen Hühnern bekamen? |
| Auf dem Rückweg von der “Ein-Haus-Bucht” |
| Sunset über dem Meer und der Nachbarinsel |
Iraklia - Naxos, O. Kalandou | Di, 17.05.2016 |
| Wir wandern landeinwärts zur Chora, der “Hauptstadt” der Insel. Die Einheimischen leben neben dem langsam einsetzenden Tourismus hauptsächlich noch von der Landwirtschaft, die in dieser “Steinreichen” Gegend bestimmt nur geringe Erträge abwirft.
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| Wir sehen Getreidefelder, die teilweise von Ziegen beweidet werden. Im Winter hat es kaum geregnet und die normalen Weideflächen sind schon lange leergefressen. |
| Am Ortseingang der Chora steht ein Hinweisschild mit “Agios Georgios”. Woanders wird die Chora mit “Panagia” bezeichnet. In Griechenland gibt es oft unterschiedliche Bezeichnungen für den gleichen Ort. |
| Die alte Dorfstraße ist seht schmal und kaum mit Autos zu befahren. Seit einigen Jahren gibt es nun eine EU geförderte Umgehungsstraße. |
| Die alte Dorfstraße ist sehr malerisch und verwinkelt. |
| Wir fanden nur eine Tavere: Estiatorio To Steki. In ihr ist auch ein kleiner Tante Emma Laden untergebracht. |
| Die Insel ist berühmt für ihren guten Thymianhonig, den wir gerne kaufen wollten. Ihn gibt es hier allerdings erst wieder ab Juli. Die vorjährige Produktion war wohl schnell ausverkauft. |
| Für den Rückweg zum Hafen nehmen wir den alten Eselsweg. Als wir am Hafen ankommen, steht ziemlich viel Schwell rein. Die anderen Yachten haben abgelegt. So entschließen wir uns kurzerhand, auch ankerauf zu gehen und motorsegeln die 4,9 nm zur Südküste der Insel Naxos. |
| In der Bucht von Kalandou wurde für fast 3 Millionen ¤ ein Schutzhafen eingerichtet, in dem wir längsseits festmachen. Der Schutz im Hafen ist sehr gut. |
| Die Lagune von Kalanto ist bisher kaum erschlossen. Zum Hafen führt nur ein unbefestigter Schotterweg. Wir treffen einen Ziegenhalter mit 400 Ziegen und ansonsten nur Natur pur und viele wilden Oleanderbüsche. |
Naxos O. Kalanto - Paros O. Faranga 17,9 nm | Fr, 18.05.2016 |
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Eigentlich wollten wir heute zum Nordteil der Insel Naxos segeln. Da der Wind aus Nord tagsüber stark zunehmen soll, legen wir bereits um 7:00 Uhr ab.
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Paros O. Faranga - Naxos Stadt, Marina 14,0 nm | Sa, 19.05.2016 |
| Auch heute geht es kurz nach Sonnenaufgang los. Wir sind jetzt ein eingespieltes Team. Ich nehme den Anker hoch und Maria steuert. |
| Zwischen Paros und Naxos herrscht ein reger Fährverkehr. Dank AIS kein Problem für uns |
| Gegen 12:00 Uhr legen wir in der Marina in Naxos-Stadt mit Hilfe des Heckankers am 1. Steg an. |
| Als erstes besichtigen wir die Altstadt mit ihren engen Gassen und Torbögen.. |
| Dann geht es zur venezianischen Festung auf der Spitze des Stadtberges 1207 wurde Naxos von dem Venezianer Marco Sanudo erobert. Die Stadt wurde zum Stammsitz und zur Hauptstadt des venezianischen Herzogtums in den Kykladen. Erst nach 360 Jahren übernahmen die Türken die Herrschaft über Naxos. |
| Hier liegt auch der katholische Bezirk mit Erzbistum, Kapuzinerkloster, Ursulinenschule und der Metropoliskirche. |
| Das Tempeltor ist das Wahrzeichen der Stadt und wird von vielen Touristen zur Zeit des Sonnenunterganges besucht. Das Marmortor ist der Teil eines Tempels, von 530 v. Chr. Er wurde nie vollendet. |
Naxos | 20. - 24.05.2016 |
| Wir holen uns einen Leihwagen und fahren “über Land”. Als erstes besichtigen wir das Heiligtum von Yria, das Dionysos geweiht ist. Die Anlage ist sehr gepflegt, aber in der Vorsaison wohl nur wenig besucht. |
| Die Böden von Naxos sind sehr fruchtbar. Neben Schafen und Ziegen werden auch viele Kühe gehalten. Vielerorts wird intensiver Gemüseanbau betrieben. Es gibt viele Oliven-, Feigen- und Zitronenbäume. Vielerorts wird auch Wein angebaut. |
| Wir folgen einigen Hinweisschildern am Straßenrand und “landen” beispielsweise bei dem Kirchlein “Agios Nikolaos”, das wir nach einer abenteuerlichen Fahrt über einen schmalen, steilen Betonweg und der Wanderung über einen kaum zu erkennenden Fußpfad erreichen. Wie viele Kirchen in Griechenland ist sie leider verschlossen. |
| Als nächstes besuchen wir das Demeter-Heiligtum bei Chalki. |
| Am Rande des Geländes wurde ein Museum errichtet, das 2003 mit einem Preis der EU ausgezeichnet wurde. Das Museum ist in der Vorsaison leider geschlossen, die Toiletten sind geöffnet und auch gut benutzbar.. Man merkt, dass infolge der Sparauflagen der EU auch Personal für die Betreuung der historischen Stätten eingespart werden mußte. |
| Weiter geht die Fahrt nach Chalki, wo wir noch diesen venezianischen Wohnturm bewundern können. Chalki ist der Hauptort der fruchtbaren Tragea-Hochebene. |
| In Chalki finden wir sehr viele sehr alte Olivenbäume, die infolge guter Pflege immer noch gut im Ertrag stehen. Wir suchen das berühmte Kirchlein “Ag. Georgios” und wandern rund um den Ort. |
| Maria ist immer wieder begeistert von der vielfältigen Flora am Wegesrand. |
| Wir finden noch ein Kirchlein und verlaufen uns dann total. Schließlich treffen wir einen Ziegenhalter bei seiner Herde, der uns den Rückweg nach Chalki beschreibt. |
| In Filoti, malerisch am obersten Rand der Tragea-Ebene gelegen, essen wir zu Abend. |
| Bei der Wanderung durch die engen Gassen Filotis kommen wir an diesem “Straßengottesdienst” vorüber. |
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Am Montag vormittags unternehmen wir eine Fahrt in den Norden. Den Ziegen, die höher in den Bergen auf der Straße unterwegs sind, wurden die Füße zusammengebunden, um so ihren Bewegungsradius einzuschränken. - Eine Haltungsform, die in Deutschland vom Tierwohl-Gedanken her unvorstellbar ist. |
| Der Kouros von Flerio, eine unvollendete Statue des Dionysos, liegt seit Jahrtausenden in der Nähe des Fischerdorfes Apollonas am Nordostzipfel von Naxos. |
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| Oben am Berggipfel steht diese gut renovierte Windmühle... |
| ... und direkt nebenan ein großer Windpark. |
| In den Bergen wird Marmor abgebaut. |
| Den nächsten Tag gingen wir relaxt an: Wir wanderten zum weitläufigen Strand im Süden von Naxos. Hier ist ein eigenständiger Stadtteil mit vielen Hotels, Restaurants und Ferienwohnungen entstanden. |
| In der Marina herrscht ein ständiges Kommen und Gehen. Die “Walkabout” mitten im Bild ist wieder das kleinste Boot im Hafen. |
| Auf dem Markt bekommen wir frisches Obst und Maria kocht daraus leckere Marmelade. |
| Naxos in der Abendsonne. |
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