11.3. - 12.4.2013 | Meinen Frühjahrsurlaub in Griechenland begann ich mit einer Stadtbesichtigung Athens. |
| Natürlich ging es unter anderem auf die Akropolis. Athen war zur Zeit der Erbauung der Akropolis ein kleines Dorf. Heute hat die Stadt incl. Vororten ca. 4,0 Mio. Einwohner. Hier ein Blick über einen Teil der Stadt. Im Vordergrund rechts stehen die Ruinen des Tempels des Olympischen Zeus, das Olympeion |
| Der Parthenon ist eine ewige Baustelle |
| Der Parthenon wurde von 447 bis 438 v. Chr. erbaut und der Jungfrau Athena Parthenos gewidmet Mit Erstarken des Christentums wurde er der Jungfrau Maria geweiht. Nach 1458 wurde der Parthenon unter den ottomanischen Türken eine Moschee mit Minarett. |
| 1687 beschossen die Venezianer den Parthenon, den die Türken auch als Schießpulver-Magazin genutzt hatten. Eine Kanonenkugel flog direkt ins Innere des Tempels und verursachte eine Riesen Explosion, die das Dach und weite Teile des Parthenons zerstörten. 1801 - 1802 raubten die Engländer große Teile der noch erhaltenen Tempel-Skulpturen. Sie sind heute im britischen Museum in London zu besichtigen. |
| Das Erechtheion wurde 421 - 406 v. Chr. erbaut und war unter anderen Athene, Poseidon und Erechtheus geweiht. Zur Zeit der Türkenherrschaft wurde das Erechtheion zum Harem. Auch hier haben die Briten einige Statuen ins britische Museum nach London ”entführt”. |
| Das Odeon des Herodes Attikus am Fuß der Akropolis wurde erst in der römischen Kaiserzeit erbaut. Es fast 5000 Zuschauer und ist heute der Haupt-Schauplatz des Athener Festivals. |
| In Messolonghi angekommen musste ich erst mal die Winterplane von meiner Walkabout entfernen. Das Boot sollte in diesem Frühjahrsurlaub noch nicht ins Wasser, sondern ich wohnte an Land auf ihm. Auch am Landstellplatz erkennt man, wie klein die Walkabout gegenüber den anderen Segelyachten ist. Sie ist trotzdem ein vollwertiges Segelboot. |
| Ich besuche natürlich wieder Dieter, der auf seinem “Jan van GENT” hier in der Marina Messolonghi überwintert hat. |
| Am Boot mussten noch einige Schäden beseitigt werden, z.B. der vom unsanften Ablegen letztes Jahr in der Rhone. |
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| Ich baue den Sterling Pro Digital Hochleistungs- Lichtmaschinen-Regler ein und teste ihn mit einem Probelauf. |
| Auch Gabi und Klaus sind fleißig am Arbeiten und bereiten ihren Katamaran auf die neue Saison vor. |
| Die Kultur kommt aber auch nicht zu kurz: Am 17.4. ist Karnevalsumzug in Messolonghi. |
| Beim Ausflug in die Lagune sieht man noch die schneebedeckten Berge des Peleponnes. |
| In der flachen Lagune ist unterdessen der Muschelsammler unterwegs, |
| und weiter draußen beobachten wir die Flamingos, die auf der Durchreise sind. |
| Bei anhaltendem starkem Südwind steigt der Pegel im Hafen und dies ist dann kein guter Liegeplatz. |
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| Am 12.4. startet mein Flieger nach Deutschland schon früh um 6:15 Uhr. Deshalb will ich schon abends mit dem Bus nach Athen fahren. Ein Taxifahrer bringt mich zur Busstation in Messolonghi. Dort stellt sich heraus, dass die nächsten 2 Busse nach Athen schon ausgebucht sind und ich erst mit dem Spätbus mitfahren kann. ...großes Lob an den hilfsbereiten Taxifahrer!!! |
| Hier noch ein Frühjahrs-Athen-Abschiedsbild: Der achteckige “Turm der Winde” steht am Rande der römischen Agora in Athen. Er diente als Sonnenuhr, Wasseruhr und Wetterfahne in einem. Die Reliefs stellen die acht Winde dar, die auch heute noch für die Seefahrt im Mittelmeer wichtig sind. |